Trüffel in der Schweiz? Das gibt es doch nicht!

 

In Wahrheit gibt es an vielen Orten auf der Welt Trüffel. Verschiedene Sorten von stinkend bis exzellent riechend, gibt es fast alles.

Nicht jeder Trüffel ist geniessbar und einige Trüffel schmecken dem Einen, jedoch dem Anderen nicht.

Trüffel hat man gerne oder eben nicht, es ist wie bei anderen speziellen Geschmacksrichtungen.

 

Seit mehreren Hundert Jahren werden auf der halben Welt (speziell in Frankreich und Italien) Trüffel gesucht und verarbeitet. Früher wurden Königshäuser damit beschenkt oder Regierungen damit geschmiert. Heute mit dem schnellen Versand und dem Internet wurde der Trüffel für fast jedermann zugänglich.

 

In der Regel wird von 3 Haupttrüffelsorten gesprochen:

 

- weisse Alba- Piemont-Trüffel (Tuber Magnatum)

- schwarze Perigord-Trüffel (Tuber Melanosporum)

- schwarze Burgunder Trüffel (Tuber Aestivum/Uncinatum)

 

Natürlich gibt es noch weitere sehr interessante und gute Trüffelsorten wie z.B. der Muskattrüffel (Tuber Brumale), Mesenterischer Trüffel (Tuber Mesentericum), China-Trüffel (Tuber Indicum), Tuber Borchii und Tuber Macrosporum, jeder hat seine eigene Note und seinen eigenen Verehrer.

 

Trüffel gibt es nur in Symbiosen mit Bäumen und Sträuchern. Also wo nichts wächst, gibt es auch keine Trüffel.

 

Früher wurde mit abgerichteten Schweinen nach Trüffeln gesucht, heute werden die edlen Knollen mit Hunden aufgestöbert.

 

Seit mehreren Hundert Jahren werden Trüffel in diversen Ländern kultiviert. Die grosse Trüffelzeit war vor dem 19. Jahrhundert. Die Kriege und die schlechte Wirtschaft anfangs des 1900. Jahrhundert liessen den Trüffel-Anbau fast verschwinden. 

 

Dies war nur ein kleiner Einblick in die facettenreiche Trüffelgeschichte.

 

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Team 

Gourmet-Trüffel